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Plakatflut in Marlofstein: Wenn Regeln für die Werbung nicht mehr zählen

  • Yann Gloux Wunderwald
  • Mar 28
  • 1 min read

Wer derzeit durch unser Dorf geht, kann es nicht übersehen: Eine massive Plakatkampagne der „Dafür“-Gruppe prägt das Ortsbild. Dass Interessenvertreter einseitig werben, ist ihr gutes Recht – doch die Art und Weise wirft Fragen auf, die nun auch die Erlanger Nachrichten aufgegriffen haben.

Regeln gelten für alle – auch im Wahlkampf Unsere Plakatverordnung sieht zum Schutz des Ortsbildes und der Fairness maximal 20 Plakate pro Gruppierung vor. Mit über 60 Plakaten wurde dieses Limit um das Dreifache überschritten. Erst nach deutlichen Beschwerden aus der Bürgerschaft wurde die Anzahl nun korrigiert. Es bleibt die Frage: Warum bedurfte es erst dieses Drucks, um geltende Regeln zu respektieren?

Teure Botschaften vs. nachhaltiger Wert Abgesehen vom Regelbruch stellt sich die Frage nach dem Verhältnis: Solch ein immenser finanzieller Aufwand für eine kurzzeitige Werbeschlacht ist beachtlich. Ein Dorf lässt sich nicht durch die schiere Menge an Plakaten überzeugen, sondern durch Argumente und den Respekt vor gemeinsamen Regeln. Wir setzen weiterhin auf den ehrlichen Dialog – auf Augenhöhe und im Rahmen der geltenden Ordnung.

 
 
 

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